Auf der Suche nach der inneren Uhr:
musikalische, psychologische und neurologische Konzepte des Timings



Musikwissenschaftler, Neuropsychologen und Mathematiker haben sich darüber schon die Köpfe zerbrochen - und tun es noch immer: Hat der Mensch eine innere Uhr, die er zum Musizieren nutzt oder mit der er Musik misst?
Die Methoden, mit denen der inneren Uhr nachgespürt wurde, reichen von der CD-Analyse bishin zum Psychopharmaka-Experiment.
Das Buch fasst verschiedene Ansätze, Ideen und Studien verständlich zusammen - und hinterfragt sie.
Es richtet sich genauso an den Wissenschaftler, der über sein Fachgebiet hinausschauen möchte, wie an den interessierten Laien.

In der so genannten Popularmusik gilt der Schlagzeuger entweder als Timing- Experte oder er ist im Zweifel daran schuld, wenn das Timing nicht stimmt. Im Gespräch mit Musikern über alle Genre-Grenzen hinweg stieß ich immer wieder auf reges Interesse, wenn es um die innere Uhr ging. Selbst für Nichtmusiker ist die Vorstellung von Zeit etwas Faszinierendes, vielleicht weil sie das Leben bis auf die Minute, bisweilen sogar bis auf die Sekunde strukturiert, aber gleichzeitig unsichtbar bleibt, wenn nicht sogar ein paradoxes Konstrukt ist, das wir uns selbst eingebrockt haben – denn in den Ländern, in denen die Uhren am genausten arbeiten, haben die Menschen anscheinend am wenigsten Zeit . . .


146 Seiten, mit Abbildungen, Tabellen und Erklärungen

ISBN: 978-3-923486-98-4
epOs Verlag/Osnabrück